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Einfamilienhaus

Überblick der Haustypen
nach der neuen EnEV

EnEV 2009

Sie gilt sei dem 1. Oktober 2009 (Datum des eingereichten Bauantrags ist relevant, Vorsicht KFW Förderniveaus beziehen sich aber auf das Datum der Stellung der jeweiligen Anträge auf das Förderniveau)


Die Obergrenze für den zul. Jahresprimärenergiebedarf für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung ist gegenüber der EnEV 2007 um ca. 30 % abgesenkt worden


Der Wärmeschutz der Gebäudehülle bzw. der Transmissionswärmeverlust muss um ca. 15 % gegenüber der EnEV 2007 verbessert werden (in Abhängigkeit des vorh. Gebäudes kann es zu durchaus zu höheren Verschärfungen kommen)


Berechnung des zul. Jahresprimärenergiebedarf wir über ein entsprechendes Referenzgebäude mit gleicher Geometrie, Ausrichtung und Gebäudevolumen bestimmt. Die Dämmwerte der Außenbauteile und die Anlagentechnik des Referenzgebäudes sind in der EnEV 2009 festgelegt (Anlage 1,Tabelle 1 zu §§ 3 und 9 der EnEV 2009)


Die Berechnung kann über die DIN 18599 (seit EnEV 2007 für Nichtwohngebäude festgelegtes Verfahren) bzw. über die bekannte Methode nach DIN 4108 Teil 6 in Verbindung mit DIN V 4701 erfolgen.


Für beide Gebäude ist dasselbe Verfahren anzuwenden 


Der zulässige Transmissionswärmeverlust ergibt sich nicht mehr aus dem vorh. A/V- Verhältnis, sondern aus ergibt sich aus vier gebäudetypisierten Festwerten (Anlage 1,Tabelle 2 zu §§ 3 und 9 der EnEV 2009)


KfW Effizienzhausniveaus seit dem 01.07.2010
bezogen auf die EnEV 2009 (Neubau):


KFW-Effizienzhaus 70

QP (Jahres-Primärenenergiebedarf)
max. 70% des Referenzgebäudes


Ht‘ (Transmissionswärmeverlust)
max. 85% des Referenzgebäudes

KFW-Effizienzhaus 55

QP (Jahres-Primärenenergiebedarf)
max. 55% des Referenzgebäudes


Ht‘ (Transmissionswärmeverlust)
max. 70% des Referenzgebäudes

KFW-Effizienzhaus 40


QP (Jahres-Primärenenergiebedarf)
max. 40% des Referenzgebäudes

Ht‘ (Transmissionswärmeverlust)
max. 55% des Referenzgebäudes

Passivhausstandard:

Unter einem Passivhaus wird in der Regel ein Gebäude
mit einer Lüftungsanlage verstanden, welches aufgrund
seiner guten Wärmedämmung keine klassische Heizung
benötigt. Genauer betrachtet beschreibt der Begriff einen
Energiestandard für Gebäude. Die präzise Definition
lautet:


"Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in welchem die
thermische Behaglichkeit (ISO 7730) allein durch
Nachheizen oder Nachkühlen des Frischluftvolumenstroms,
der für ausreichende Luftqualität (DIN 1946)
erforderlich ist, gewährleistet werden kann – ohne
dazu zusätzlich Umluft zu verwenden."


Diese Häuser werden "passiv" genannt, weil der
überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus "passiven"
Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und
Abwärme von Personen und technischen Geräten.
Das Ergebnis ist ein hoher Wohnkomfort, gekoppelt
mit einem niedrigen Energieverbrauch


Das Passivhaus Institut Darmstadt definiert ein
Passivhaus mit folgenden Kriterien:


Jahresheizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a)


Primärenergiebedarf ≤ 120 kWh/(m²a)
(inkl. aller elektrischen Verbraucher)


Luftdichtigkeit n50 ≤ 0,60/h
U-Wert Dach ≤ 0,15 W/(m²K)
U-Wert Außenwand ≤ 0,15 W/(m²K)
U-Wert Bodenplatte ≤ 0,15 W/(m²K)
U-Wert Fenster ≤ 0,8 /(m²K)


in der Gesamtheit wärmebrückenfrei
kein aktives Heizsystem
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ≥ 75 %


Objektberichte

Mit dem W08 CORISO 
lassen sich moderne
Energiesparhäuser realisieren.

Objektbericht
Dachauer Straße
Ampermoching Download [PDF]

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